2. Jahrestag der Bläserklasse

Die Bläserklasse gibt sich zum 2. Jahrestag einen Namen

Nach zwei Jahren hat sich die am 04. November 2017 gegründete Bläserklasse der Stadtkapelle fest etabliert. Zur Feier des kleinen Jubiläums wird sich die Formation einen eigenen Namen geben. Bei der Suche nach einem passenden Begriff darf sich die Öffentlichkeit beteiligen. Wer uns einen ausdrucksvollen, fantasievollen Namen nennt, der auch uns gefällt und dann übernommen wird, bekommt zwei Freikarten für das Jahreskonzert der Stadtkapelle am 23.11.2019. Vorschläge bitte per E-Mail an Volker.Lehner@SKZW.de schicken.

Dem Ensemble gehören jetzt 22 aktive Musikerinnen und Musiker an. Bis heute wurden 79 Proben und 6 Auftritte absolviert. Die musikalische Entwicklung schreitet rasch voran. Dies wurde bei den bisher absolvierten Auftritten von sehr interessierten Zuhörern wahrgenommen und hat zum Wachstum des Ensembles beigetragen. Um den Kapellmeister Björn Weinmann scharen sich inzwischen zwei Flöten, vier Klarinetten, fünf Altsaxofone, drei Tenorsaxofone, ein Baritonsaxofon, zwei Trompeten, eine Posaune, zwei Tuben und ein Schlagzeug. Die Besetzung ist ausgewogen.

Einladung: Gern möchten wir Musikfreunde mit Grundkenntnissen auf einem Blasinstrument oder Schlagzeug animieren, wieder einzusteigen. Oft finden Erwachsene wieder Zeit, ein altes Hobby aufleben zu lassen, wenn sie sich etabliert haben oder die Kinder auf eigenen Beinen durchs Leben gehen. Die Suche nach einer anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung beginnt.

Warum nicht wieder musizieren? Viele Erwachsene haben in ihrer Jugend aktiv musiziert und dann durch Beruf und Familie den Anschluss an die Musik verloren. Interessierte können jederzeit zu einer Probe kommen, um zu „schnuppern“. Das ist absolut unverbindlich! Die Proben finden regelmäßig samstags, 16.00 Uhr, in der ehemaligen Hauptschule Nord, Hofenfelsstraße 53, Zweibrücken (gegenüber Hilgardcenter), statt. Informationen gibt auch Volker Lehner, der 1. Vorsitzende oder jedes andere Mitglied der Stadtkapelle.

Volker Lehner

Großer Zapfenstreich

bei der FFW Bottenbach

Am letzten Sonntag, 01. September 2019, besuchten rund 200 Zuschauer die Aufführung des „Großen Zapfenstreichs“ zum 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bottenbach. Dieses Ereignis war der Höhepunkt der zweitägigen Feierlichkeiten. Den Ehrenzug zum Sportplatz führte die Stadtkapelle Zweibrücken an. Es folgten über 60 Feuerwehrleute mit Fackeln.

Bilder: SKZW

Auf dem Sportplatz stellten sich alle auf, und die Kapelle spielte mit dem Sonnen-untergang im Rücken und den Besuchern im Blick. „Alles positiv“, fasste Wehrleiter Mathias Schweitzer das Bottenbacher Wochenende zusammen. „Ein rundum gelungenes Fest ohne negative Vorkommnisse“, sagte der Wehrleiter, der früher bei der Stadtkapelle Schlagzeug gespielt hat. „Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Bottenbach und der Stadtkapelle Zweibrücken besteht schon lange“, erzählte er. Seit etwa sechs Jahren sichert die Wehr die Kapelle beim Umzug der Rheinland-Pfalz-Tage“ (Quelle: Die Rheinpfalz).

Bilder: SKZW

Zweibrücken, 04.09.2019

Volker Lehner, 1. Vorsitzender

Regionales Zentrum Blasmusik in Zweibrücken

Am Freitag, 23. August hatten wir die Gelegenheit vor Minister Konrad Wolf, Staatssekretär Hans Beckmann und Oberbürgermeister Marold Wosnitza die Ergebnisse unserer Aufbauarbeit der letzten fünf Jahre zu präsentieren.

 

Bild: SKZW

Vor fünfeinhalb Jahren übernahm Björn Weinmann das Dirigat bei der Stadtkapelle. Seither zeichnet sich eine rasante musikalische Entwicklung ab, welche auch den Nachwuchs eindrucksvoll einschließt. Wir werden nun die Grundlagen konzeptionell festzuschreiben und unter Einbeziehung weiterer Partner ausbauen. Unser Konzept trägt zunächst den Namen „Regionales Zentrum Blasmusik in Zweibrücken“.

Bild: SKZW

Wir wollen der modernen symphonischen Blasmusik im Kulturleben der Stadt vermehrte Präsenz und Anerkennung verschaffen.

Zweibrücken, 03.09.2019

Volker Lehner, 1. Vorsitzender

Van Halen und Scorpions mit Posaune

Rockmusik trifft auf Blasmusik. Funktioniert das? Und ob: Die Zwei-brücker Stadtkapelle und die Rockband Purple Haze planen ein Konzert, bei dem die beiden Klangkörper nicht nur nacheinander, sondern auch gemeinsam spielen. Die Zweibrücker Festhalle ist für den 16. Mai 2020 gebucht. Das Konzert steigt für einen guten Zweck, angeschoben vom saarländischen Verein „We are one“.

Von Andreas Sebald

Die ersten Proben sind gelaufen – sehr zur Zufriedenheit der Musiker auf beiden Seiten, im Blasorchester, aber auch bei der Rockband. „Wir sind total begeistert, nicht nur die Jungen im Ensemble, auch die Alten“, berichtet Volker Lehner, der Vorsitzende der Stadtkapelle. Marc-Oliver Mayer, Schlagzeuger bei Purple Haze, stößt ins gleiche Horn, berichtet von Begeisterung in den Reihen der Band. Aber: „Es ist eine Herausforderung. Wir müssen jetzt nach Noten spielen“, sagt er schmunzelnd.

Den Kontakt hergestellt hat Thomas Füßler, Fotograf und Journalist, unter anderem in Diensten der RHEINPFALZ, und ein Kenner der lokalen Musikszene. „Ja, ich hab’ es angerichtet“, berichtet er augenzwinkernd. Füßler gehört dem erweiterten Vorstand des 2018 gegründeten Hilfevereins „We are one“ (Vorsitzender Mathias Blum) an, der vor allem die Förderung der Kinderpalliativ-Station der Uni-Klinik Homburg zum Ziel hat.

Als Reporter kennt Füßler nicht nur Purple Haze, sondern knüpfte vor einigen Jahren auch enge Kontakte zum Blasensemble, als die Stadtkapelle aus der mittlerweile abgerissenen Feuerwache in die ehemalige Hauptschule Nord umzog. „Wir haben da mal ein Queen-Potpourri gespielt, das hat ihm sehr gut gefallen“, erinnert sich Lehner. Die Idee einer Kooperation nahm Gestalt an, zunächst in Füßlers Kopf. „Das könnte spannend werden“, habe er sich gedacht, und beim Osterrock 2018 in Blieskastel den Rockern von Purple Haze eine Kooperation mit der Stadtkapelle vorgeschlagen, berichtet er weiter. „Dann ging es schnell vorwärts.“

Die Chemie stimmte von Anfang an. Nach der Idee gab es ein Treffen, von dem alle Beteiligten in den höchsten Tönen schwärmen. „Solche Geschichten entscheiden sich in den ersten paar Minuten“, berichtet Lehner. Marc-Oliver Mayer bekräftigt: „Es hat menschlich sofort gepasst.“ Auch gegenseitige Konzertbesuche wurden bereits absolviert. Eine Delegation der Stadtkapelle nahm einen Unplugged-Auftritt von Purple Haze im Juni vergangenen Jahres unter die Lupe, die Musiker von Purple Haze fanden sich ihrerseits im Zuschauerraum eines Stadtkapellen-Auftritts wieder.

Nach mehreren gemeinsamen Treffen mit Vertretern von Band, Stadtkapelle und „We are one“ nahm der Konzertplan Ende 2018 konkretere Formen an. Mittlerweile ist die Festhalle gebucht und der Kartenvorverkauf läuft. Über die Setliste, also welche Songs zu hören sein werden, lassen die Verantwortlichen noch nicht allzu viel nach außen dringen. Marc-Oliver Mayer nennt die Rockgruppen Van Halen und Scorpions, Volker Lehner berichtet von Anstrengungen von Kapellmeister Björn Weinmann, der Musikliteratur in England bestellen musste. „Es läuft gut“, unterstreicht Posaunist Lehner, der der nächsten gemeinsamen Probe Ende August freudig entgegenblickt.

Das Benefizkonzert

Das Konzert „Rock meets Brass“ von Purple Haze und der Stadtkapelle Zweibrücken findet am Samstag, 16. Mai 2020, in der Festhalle Zweibrücken statt. Der Kartenvorverkauf läuft bereits, Sponsoren werden noch gesucht. Der Erlös des Konzerts, das von dem saarländischen Verein „We are one“ initiiert wurde, kommt der Kinderpalliativ-Station der Uni-Klinik Homburg zugute sowie dem SAPV-Team Südwestpfalz der Hospiz- und Palliativversorgung Saarpfalz, das seinen Sitz in Zweibrücken hat. Kontakt: www.weareone.saarland und auf Facebook, Suchbegriff „We are one“

Quelle

AusgabeDie Rheinpfalz Zweibrücker Rundschau – Nr. 184
DatumSamstag, den 10. August 2019
Seite14

Rock meets Brass

„Weareone“ e. V. engagiert sich ehrenamtlich und gemeinnützig für die Kinderschmerz- und Palliativstation  der Universitätsklinik in Homburg.

 

„Purple Haze“, die überregional bekannte Rockband und die „Stadtkapelle Zweibrücken“ wurden dafür begeistert, zu Gunsten der guten Sache ein Konzert in der Zweibrücker Festhalle aufzuführen. Gemeinsam präsentieren die Musikerinnen und Musiker Rockmusik in ungewohntem Klang!

 

Der Vorverkauf hat bereits begonnen: Ticket Regional – Stichwort „Rock meets Brass“.

60 Jahre Stadtkapelle

Im Koffer beim Quiz zur Eröffnung des Stadtfestes

FOTO mit freundlicher Erlaubnis: Volker Baumann
v. l. n. r.: Ralf Wedekind, Werner Klein, Thilo Huble, Volker Lehner, Fritz Presel

Dieses Jahr hatte sich Volker Lehner, der Vorsitzende der Stadtkapelle, bereit erklärt, beim traditionellen Quiz  „Wer ist im Koffer“ zur Eröffnung des Stadtfestes mitzuwirken.

 

Wie man im Bild sehen kann hatte er einen riesigen Spaß daran sich mit seiner Posaune in den Koffer zu legen.

 

Hinten von links: Stadtfest-Organisator Thilo Huble, Stadtfest-Gründer Fritz Presl, Oberbürgermeister Marold Wosnitza und Rosenkönig Annika I..

 

Im Interview mit Fritz Presl und Thilo Huble konnten Ralf Wedekind, Werner Klein und Volker Lehner 60 Jahre Stadtkapelle würdigen. Darüber hinaus nahmen sie die Gelegenheit wahr, die aktuellen Entwicklungen zu reflektieren.

 

Zum Abschluss des Interviews stimmten die drei Musiker für die Stadtkapelle ein „Happy Birthday“ an.

 

Es kann auch Walzer

Orchestre Harmonie Municipale Boulogne-sur-Mer spielt Strauß – Freundschaftskonzert mit Chor Chante Joie, Althornbacher Chor Projekt 03 und Stadtkapelle

Von Konstanze Führlbeck

Die Stadtkapelle begeisterte am Pfingstsonntag zusammen mit dem Orchestre Harmonie Municipale der Partnerstadt Boulogne-sur-Mer, dem Althornbacher Chor Projekt 03 und dem französischen Chor Chante Joie bei sommerlichen Temperaturen das Publikum im Rosengarten. Bei diesem Anlass übergab die amtierende Rosenkönigin Dina Beckmann auch ihr Zepter an ihre Nachfolgerin Annika Allgeier.

Die Chöre unter Leitung von Monique Lelong konnten ihre Gäste vor allem mit klarem Klang und beweglichem Fluss durch ein stimmungsvolles Medley aus dem Erfolgsmusical „My Fair Lady“ überzeugen. Bei dem Hit „I could have dances all Night“ brachten die Sängerinnen und Sänger den freudigen Überschwang des Liedes sehr gut zur Geltung.

In Gioacchino Rossinis Marsch „Dal Tuo stellato soglio“ fesselte die Harmonie Municipale Boulogne-sur-Mer durch getragene Klänge einer malerischen, dunklen Melodie und sichere, volle Bässe.

Dass die Gäste aus der französischen Partnerstadt auch flotten Swing beherrschen, stellten sie in dem durch Frank Sinatra und Liza Minnelli bekannt gewordenen Hit „New York, New York“ von Fred Ebb und John Kander aus Martin Scorseses gleichnamigem Filmmusical unter Beweis. Mit peppigem Schwung brachen sich hier volle Klänge

Bahn, die nur durch die gelegentlich stockenden Rhythmen in ihrem Fluss unterbrochen wurden, den Zuhörern aber nichtsdestotrotz in die Beine gingen.

Ihre Stilsicherheit im deutschen Repertoire bewiesen die Boulogner mit ihrer Interpretation des Strauß-Walzers „La chasse“ (Die Jagd). Schnell und neckisch perlten hier die spritzigen Melodien, stockende Rhythmen sorgten für Spannung, bevor das Werk mit einem kurzen Tusch ausklang.

Die Stadtkapelle unter Leitung von Björn Weinmann überzeugte mit Jim Steinmans „Tanz der Vampire“ in einem Arrangement für Bläser. Sehr differenziert entwickelte die Stadtkapelle ausgehend von dunkel-getragenen Klängen einen Spannungsbogen, dessen mahnende Fanale von hellen Trompetenmotiven akzentuiert wurden. Immer zupackender gestaltete Weinmann die durchlaufenden Trommelmotive und ließ den plastischen Charakter dieser Musik mit klaren, prägnant abgesetzten Akzenten hervortreten.

Victor Herberts „March of the Toys“ erinnerte mit seinen zügigen Tempi an einen Trupp Soldaten bei der Parade, deren Stechschritt man vor dem inneren Auge sehen konnte. Klare, durchdringende Trompetenfanale zeichneten das geschmeidige, flexible und doch volle Klangbild von „Autumn leaves“ aus.

Ein packendes, stimmiges Klangbild zeichnete die Interpretation des Hits „Happy Days are Here Again“ von Milton Ager aus dem Jahr 1929 aus, den die Comedian Harmonists als „Wochenend und Sonnenschein“ herausbrachten. Nach einem volltönenden Auftakt ging der Song unmittelbar in einem jazzig-swingenden Rhythmus über, den die Stadtkapelle und die Gäste aus der französischen Partnerstadt voller Vitalität und mit unüberhörbarem Spaß gestalteten.

Zum Schluss blieb die Stadtkapelle ihrer Tradition treu und verabschiedete sich von ihren über 400 Zuhörern mit dem „Fliegermarsch“ des Operettenkomponisten Nico Dostal.

Quelle

QuelleDie Rheinpfalz Zweibrücker Rundschau – Nr. 133
DatumDienstag, den 11. Juni 2019
Seite20